Homöopathie in Human- & Tiermedizin

Aktualisiert: 27. Juni

Am Donnerstag, 26. Mai 2022, hatte ich die Ehre und das Vergnügen, dem Homöopathie Kongress in Münster als Referentin beizuwohnen. Da ich über Bönninghausen und seine tierhomöopathische Praxis promoviert habe, wurde ich eingeladen darüber zu sprechen, was ich sehr gerne machte.


Kongress in Berlin, 2015

Kurzbeschreibung


Clemens Maria Franz von Bönninghausen und seine tierhomöopathische Praxis


Bis heute hat sich die Homöopathie auch in der Tiermedizin als Therapiealternative bewährt und wird angesichts der zunehmenden Multiresistenzen an Bedeutung zunehmen.


Sowohl Hahnemann als auch sein Schüler Bönninghausen (1785-1864) waren sich darin einig, dass „der Viehheilung durch Homöopathik Eingang, Vorzug und Glanz verschafft“ werden müsse. Zudem sah Bönninghausen in der Tierbehandlung die Beweisführung, dass Homöopathie wirkt und weder Diät noch Einbildungskraft und Glauben, wie von den Gegner angeführt und als „Nichtse“ bezeichnet, dahinter stünden.


Bönninghausen führte neben seinen humanmedizinischen Aufzeichnungen ein Tierjournal, welches Gegenstand dieses Vortrages ist und genauer beleuchtet werden soll.


Wurden seine Tierbehandlungen seinen hohen Ansprüchen an Fallaufnahme und Mittelwahl bei den Menschen gerecht, wenn nein, warum? Ist Bönninghausens Tierjournal noch in der heutigen Zeit relevant und anwendbar? Anhand einiger Fallbeispiele aus dem Tierjournal wird versucht, Antwort auf diese Fragestellungen zu geben.


HIER der direkte Link zum Artikel.


Neben einigen tiermedizinischen Kongressen, denen ich als Referentin beiwohnen durfte, war das der erste humanmedizinische Kongress, jedoch mit einem Brückenschlag zur Tiermedizin.


Ich freue mich auf hoffentlich noch mehr solcher Events!


Dr. Jutta Backert-Isert


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